<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" ?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">
    <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/?sAtom=1" rel="self" type="application/atom+xml" />
    <author>
        <name>Eiweissdealer24</name>
    </author>
    <title>Blog / Atom Feed</title>
    <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/?sRss=1</id>
    <updated>2026-04-08T05:59:36+02:00</updated>
    
        <entry>
            <title type="text">Health Claims Verordnung</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/health-claims-verordnung</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/health-claims-verordnung"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Warum unsere Informationen zu Supplements so spärlich sind.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Warum sind unsere Informationen nur so spärlich? Das liegt an der Health Claims Verordnung.  
 Die Health-Claims-Verordnung (HCVO) der Europäischen Union, genauer die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006, regelt die Verwendung gesundheitsbezogener Angaben für Lebensmittel, einschließlich Nahrungsergänzungsmitteln. Die Verordnung erlaubt nur solche Health Claims, die wissenschaftlich bewiesen und von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zugelassen sind. 
 Das Antragsverfahren für die Zulassung von gesundheitsbezogenen Angaben (Health Claims) in der Europäischen Union ist ein mehrstufiger Prozess, der durch die Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 geregelt wird. Diese Verordnung soll sicherstellen, dass nur wissenschaftlich belegte und für den Verbraucher verständliche Angaben über gesundheitliche Vorteile von Lebensmitteln auf dem Markt gemacht werden dürfen. 
 Hier ist ein Überblick über den Prozess: 
  1. Antragstellung  
 
 Der Antragsteller (z.B. ein Unternehmen, ein Forscher oder ein Verband) muss einen  Antrag  bei der nationalen Behörde des Mitgliedstaates einreichen, in dem der Antragsteller ansässig ist. Diese Behörde ist für die erste Bearbeitung des Antrags zuständig. 
 Im Antrag müssen alle relevanten Informationen über die gesundheitsbezogene Angabe sowie detaillierte wissenschaftliche Beweise enthalten sein, die die Wirksamkeit und Sicherheit der Angabe stützen. Dies umfasst oft: 
 
 eine detaillierte Beschreibung des Lebensmittels oder des Inhaltsstoffs, 
 eine klare Formulierung der gewünschten gesundheitsbezogenen Angabe, 
 wissenschaftliche Studien und klinische Daten zur Untermauerung der Aussage. 
 
 
  2. Weiterleitung an die EFSA  
 
 Die nationale Behörde prüft den Antrag auf Vollständigkeit und leitet ihn dann an die  Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)  weiter. 
 Die EFSA ist verantwortlich für die wissenschaftliche Bewertung der eingereichten gesundheitsbezogenen Angabe. 
 
  3. Wissenschaftliche Bewertung durch die EFSA  
 
 Die EFSA führt eine umfassende wissenschaftliche Bewertung des Antrags durch. Dabei prüft sie insbesondere: 
 
 die Qualität und Aussagekraft der vorgelegten Studien, 
 die wissenschaftliche Begründung für den Zusammenhang zwischen dem Lebensmittel/Inhaltsstoff und der beanspruchten gesundheitlichen Wirkung. 
 
 Die EFSA kann den Antragsteller um zusätzliche Informationen bitten, falls erforderlich, und berücksichtigt die gesamte verfügbare wissenschaftliche Literatur. 
 
  4. Stellungnahme der EFSA  
 
 Die EFSA gibt eine  wissenschaftliche Stellungnahme  zu dem Antrag ab, in der sie entweder eine positive Empfehlung für die Genehmigung der Health Claims ausspricht oder sie ablehnt. 
 Diese Stellungnahme wird auf der Website der EFSA veröffentlicht und ist öffentlich zugänglich. 
 
  5. Entscheidung der Europäischen Kommission  
 
 Die  Europäische Kommission  prüft die Stellungnahme der EFSA und entscheidet, ob die gesundheitsbezogene Angabe genehmigt oder abgelehnt wird. 
 Genehmigte Angaben werden in einer Verordnung veröffentlicht und in die  EU-Liste der zugelassenen Health Claims  aufgenommen, die für alle Mitgliedstaaten bindend ist. 
 
  6. Veröffentlichung und Aufnahme in die EU-Datenbank  
 
 Genehmigte gesundheitsbezogene Angaben werden offiziell veröffentlicht und in die EU-Datenbank für gesundheitsbezogene Angaben aufgenommen. Diese Datenbank dient als Referenz für Verbraucher, Hersteller und Behörden. 
 
  7. Überwachung und Durchsetzung  
 
 Nationale Behörden der Mitgliedstaaten sind für die  Überwachung und Durchsetzung  der Verordnung verantwortlich. Sie stellen sicher, dass nur zugelassene Health Claims verwendet werden und dass nicht genehmigte oder irreführende Angaben entfernt werden. 
 
  Bearbeitungsdauer und Kosten  
 
 Die Bearbeitungszeit für einen Antrag variiert je nach Komplexität der Angabe und der Anzahl der erforderlichen wissenschaftlichen Nachweise. Die EFSA hat normalerweise 6 Monate Zeit, um eine wissenschaftliche Stellungnahme zu erteilen, kann diese Frist jedoch verlängern, wenn zusätzliche Informationen erforderlich sind. 
 Der Antragsteller trägt in der Regel die Kosten für die Antragstellung, die Durchführung der Studien und für wissenschaftliche und regulatorische Beratungen. 
 
  Fazit  
 Das Verfahren zur Genehmigung von Health Claims ist wissenschaftlich anspruchsvoll und streng reguliert, um sicherzustellen, dass die Angaben verlässlich und für den Verbraucher transparent sind. Probleme dabei sind aber die lange Dauer und der hohe Kostenfaktor. Allein die Studien kosten viel Zeit und Geld. Und selbst, wenn die erfolgreich sind, ist nicht garantiert, dass die gesundheitsbezogenen Aussagen dann auch verwendet werden dürfen. Also kostet auch ein Antragsverfahren viel Zeit und Geld und ist im schlimmsten Fall umsonst. Das schreckt leider viele Unternehmen und Forscher ab und so gibt es kaum neue zugelassene gesundheitsbezogene Aussagen, selbst wenn sie in Studien eindeutig bewiesen werden konnten. Viele Anträge ruhen schon seit Jahren und werden einfach nicht bearbeitet, denn wie im Prozess ersichtlich, geht so ein Antrag durch viele Hände. 
 Wir finden es sehr schade, da man so kaum noch Informationen über die Kraft der Natur bereitstellen darf. Denn man hat immer die Angst im Nacken, für eine Aussage teuer abgemahnt zu werden. 
 Dennoch werden wir auch weiterhin die Produkte für euch testen und euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Denn Erfahrungsberichte dürfen wir ehrlich schreiben. Und vielleicht weckt das ja euren Mut, die Produkte selbst mal zu testen. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-11-07T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/suessstoffe-und-zuckeraustauschstoffe</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/suessstoffe-und-zuckeraustauschstoffe"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Welche Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe gibt es?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
 
 
 
 1.  Süßstoffe, die kalorienarm oder -frei und viel süßer als Zucker sind   
 
  Aspartam (E 951) : Etwa 200-mal süßer als Zucker. Kalorienarm, wird aber in sehr geringen Mengen verwendet, weshalb die Kalorienzufuhr minimal ist. 
  Acesulfam-K (E 950) : 200-mal süßer als Zucker, wird oft in Kombination mit anderen Süßstoffen verwendet. 
  Saccharin (E 954) : Etwa 300- bis 500-mal süßer als Zucker, häufig in kalorienarmen Getränken und Zahnpflegeprodukten verwendet. 
  Cyclamat (E 952) : 30- bis 50-mal süßer als Zucker, meist in Kombination mit anderen Süßstoffen. 
  Steviolglycoside (Stevia, E 960) : Pflanzlich, etwa 200- bis 300-mal süßer als Zucker, kalorienfrei. 
  Sucralose (E 955) : Etwa 600-mal süßer als Zucker, stabil beim Erhitzen, daher gut zum Backen und Kochen geeignet. 
  Neohesperidin-Dihydrochalcon (E 959) : Etwa 400- bis 600-mal süßer als Zucker, oft in Zahnpflegeprodukten oder Nahrungsergänzungsmitteln. 
  Neotam (E 961) : Etwa 7.000- bis 13.000-mal süßer als Zucker, sehr hitzebeständig. 
  Advantam (E 969) : Etwa 20.000-mal süßer als Zucker, sehr intensiv, aber auch sehr stabil und vielseitig. 
 
 2.  Zuckeraustauschstoffe (Polyole/Zuckeralkohole), die kalorienreduziert sind und ähnlich wie Zucker schmecken   
 
  Sorbit (E 420) : Etwa 60 % der Süße von Zucker, oft in zuckerfreien Süßigkeiten und Kaugummis verwendet. 
  Mannit (E 421) : Süße entspricht etwa 60 % von Zucker, findet sich oft in zuckerfreien Bonbons und Zahnpflegeprodukten. 
  Isomalt (E 953) : Etwa 50-60 % der Süße von Zucker, hat eine kristalline Textur und wird oft in Süßwaren verwendet. 
  Maltit (E 965) : Etwa 75 % der Süße von Zucker, oft in Schokolade und Backwaren eingesetzt. 
  Lactit (E 966) : Etwa 30-40 % der Süße von Zucker, stabil und hitzebeständig, gut für Backwaren geeignet. 
  Xylit (E 967) : Süße entspricht nahezu der von Zucker, häufig in Zahnpflegeprodukten, da es das Kariesrisiko senken kann. 
  Erythrit (E 968) : Etwa 70 % der Süße von Zucker, nahezu kalorienfrei und sehr magenverträglich, da es nicht verdaut  
 
 3.  Weitere Süßstoffe aus natürlichen Quellen, k  alorienarm oder -frei.  
 
  Thaumatin (E 957) : Etwa 2.000-mal süßer als Zucker, ein natürlicher Proteinsüßstoff, häufig in Lebensmitteln als Geschmacksverstärker verwendet. 
  Monk Fruit (Luo Han Guo) : Ein natürlicher Süßstoff, etwa 150- bis 200-mal süßer als Zucker, wird als Extrakt in Pulverform angeboten. 
  Allulose : Ein selten vorkommender Zucker, der nur etwa 10 % der Kalorien von Zucker enthält, hat eine ähnliche Süße wie Zucker und verhält sich ähnlich beim Kochen. 
 
 
 
 
 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-11-07T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Eine Reise durch unser Blut.</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/blog/detail/sCategory/305/blogArticle/93</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/blog/detail/sCategory/305/blogArticle/93"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Was erfahren wir mit dem kleinen Blutbild?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Was erfahren wir mit dem kleinen Blutbild?  
 Beim kleinen Blutbild werden gemessen: 
 
 Die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) 
 Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) 
 Die Blutplättchen (Trombozyten) 
 Die Konzentration des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) 
 Der Volumenanteil der roten Blutkörperchen im Gesamtblut (Hämatokrit) 
 Der mittlere Gehalt an Hämoglobin pro rotem Blutkörperchen (MCH) 
 Die mittlere Hämoglobinkonzentration der gesamten Menge an roten Blutkörperchen (MCHC) 
 Das mittlere Volumen der roten Blutkörperchen (MCV) 
 
 Mit dem kleinen Blutbild kann man also eventuelle Entzündungen, Blutgerinnungsstörungen, Anämien, teilweise aber auch Tumore und andere Blutkrankheiten erkennen. Nicht mehr und nicht weniger. Bis jetzt wisst Ihr also nicht, ob Ihr krank oder gesund seid. 
 Im nächsten Artikel gehen wir näher auf das große Blutbild ein. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-07-11T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Eine Reise durch unser Blut.</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/eine-reise-durch-unser-blut.</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/eine-reise-durch-unser-blut."/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Was erfahren wir mit dem großen Blutbild?
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Was erfahren wir mit dem großen Blutbild?  
 Beim großen Blutbild werden gemessen: 
 
 Neutrophile Granulozyten (Fresszellen, die Krankheitserreger und Zelltrümmer in sich aufnehmen) 
 Eosinophile Granulozyten (Fresszellen, die Antigen-Antikörper-Komplexe aufnehmen und Würmer und Parasiten bekämpfen) 
 Basophile Granulozyten (sind an der körpereigenen Immunabwehr, der allergischen Sofortreaktion, beteiligt) 
 Monozyten (große Fresszellen, die Erreger aufnehmen, mit ihren eigenen Enzymen auflösen und Zellen zur Abwehr aktivieren.) 
 Lymphozyten (bilden entweder Antikörper gegen Erreger oder stimulieren die Immunabwehr und bekämpfen entartete Zellen) 
 
 Beim großen Blutbild werden also die weißen Blutkörperchen getestet. Die Werte können Aufschluss geben über eventuelle Entzündungen, Allergien, Parasitenbefall, Autoimmunerkrankungen oder Leukämien). Auch durch ein großes Blutbild weiß man nicht genau, ob man gesund oder krank ist. Für die bessere Diagnose benötigen wir weitaus mehr Werte. Welche das sind, erfahrt Ihr in den kommenden Artikeln. 
 Doch im nächsten Artikel erkläre ich euch noch, was die einzelnen Werte des kleinen und großen Blutbilds bedeuten können. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2024-07-11T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Bewegungsübungen während der Live-Online-Lehre</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/bewegungsuebungen-waehrend-der-live-online-lehre</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/bewegungsuebungen-waehrend-der-live-online-lehre"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Franzi zeigt Euch Übungen, die Ihr bequem am Arbeitsplatz machen könnt.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                    
 &amp;nbsp; 
 Dieses Video haben wir in Zusammenarbeit mit Susan Schinkel erstellt. Susann schreibt gerade ihren Master in&amp;nbsp; Gesundheitsbildung &amp;amp; -pädagogik. &amp;nbsp; Aus gesundheitspädagogischer Sicht ist es ihr wichtig, Belastungsfaktoren durch Online-Vorlesungen, präventiv entgegenzuwirken und dabei die Gesundheit von Studierenden und Lehrkräften durch gezielt umgesetzte Übungen langfristig zu fördern. Das Ziel ihrer Untersuchung ist es herauszufinden, wie sich die körperlichen Belastungen von Studierenden und Lehrkräften in dualen Studiengängen angesichts der erhöhten, durch die COVID- 19- Pandemie ausgelösten, Online-Vorlesungen verändert haben und welche Bewegungsmaßnahmen bisher umgesetzt wurden. Dazu führt sie eine Befragung durch, welche einmal den IST-Zustand untersucht und den Zustand nach einer Intervention in Form von bewegten Pausen.   
  Also schaut Euch bitte mal das Video an, macht die Übungen mit und füllt danach den Fragebogen aus. Ihr helft Susan damit sehr bei ihrer Masterarbeit.  
 Zu diesem Video gehört ein Online-Fragebogen, den Ihr über folgenden Link erreicht: 
  https://campus.lamapoll.de/Koerperliches-Wohlbefinden-innerhalb-der-Onlinelehre  
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-06-20T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Glutathion im Überblick.</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/glutathion-im-ueberblick.</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/glutathion-im-ueberblick."/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Das stärkste Antioxidans unseres Körpers.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Glutathion ist ein körpereigenes Antioxidans, welches aus den 3 Aminosäuren Glycin, Glutaminsäure und Cystein zusammengesetzt wird, und gehört somit zu den Tripeptiden. 
 Glutathion findet sich in jeder Zelle des Körpers und ein Mangel macht sich schnell bemerkbar. 
 Leichte Symptome sind z. B. chronische Müdigkeit und Infektanfälligkeit, aber auch früh ergraute Haare oder brüchige Haare und Nägel, welche man unbedingt wahrnehmen sollte, denn ein lange andauernder Glutathionmangel kann dann sogar zu schwerwiegenden Krankheiten wie Alzheimer, MS, Krebs, psychischen Erkrankungen uvm. führen. Natürlich kann der Glutathionwert auch durch diese Krankheiten erst absinken, denn je höher der oxidative Stress in unserem Körper ist, umso mehr Glutathion wird verbraucht. Das heißt, je schlechter der Gesundheitszustand, umso niedriger der Glutathionspiegel im Körper. 
 Ihr seht also: es macht Sinn, den eigenen Glutathionspiegel auf einem guten Level zu halten. Doch wie macht man das? 
 Vor allem über gesunde Ernährung. Die ist und bleibt das A und O. Denn nicht nur Glutathion hält uns jung und gesund, auch viele andere Faktoren spielen da mit rein. Also täglich viele verschiedene Pflanzenstoffe essen, industriell verarbeitete Lebensmittel und Haushaltszucker (sowie alle Formen davon) meiden und sich ausgewogen ernähren. Wenn Ihr nicht wisst, wie Ihr das machen sollt, dann bucht gern einen Ernährungsplan bei uns. Wenn Ihr das aber alles könnt, dann legt los und Ihr werdet sehen, dass es Euch schon bald deutlich besser geht. 
 Aber auch mit Nahrungsergänzungen kann man den Glutathionspiegel deutlich erhöhen. Mit NAC und Glutamin z. B. produziert Euer Körper ganz allein wieder mehr Glutathion. Zudem können diese beiden Aminosäuren noch eine gesunde Darmflora und die Leberentgiftung unterstützen. NAC wird auch in der Medizin zum Lösen von Schleim eingesetzt. Also wenn Ihr mal wieder erkältet seid und nicht richtig abhusten könnt, dann greift zu N-Acetyl-Cystein (NAC). 
 Macht es denn auch Sinn, direkt Glutathion einzunehmen? Im Internet findet man viele Aussagen dazu, dass man Glutathion nur intravenös einnehmen sollte, da es bei oraler Einnahme im Verdauungssystem in seine einzelnen Aminosäuren zerlegt würde und der Glutathionspiegel gar nicht ansteigt. Diese Aussage wurde jedoch in einer Studie aus 2015 widerlegt. Und auch die Menge scheint gar nicht so entscheidend zu sein. 54 Teilnehmer nahmen entweder 250 mg oder 1000 mg reduziertes Glutathion ein und bei allen stieg der Glutathionspiegel schon nach einem Monat an. Bei der 250 mg Gruppe um durchschnittlich 29 %, bei der 1000 mg Gruppe um 30-35 %. Die höchsten Werte konnte man nach ca. 6 Monaten feststellen. Die Teilnehmer hatten deutlich weniger oxidativen Stress und die natürlichen Killerzellen, die uns vor Viren und Krebs (vereinfacht gesagt) schützen, arbeiteten doppelt so gut. 
 Andere Studien bewiesen indes, dass liposomales (gelangt durch die Liposomen direkt in die Zellen) oder sublinguales (über die Mundschleimhaut aufgenommen) Glutathion deutlich schneller aufgenommen wird und auch viel mehr Glutathion in den Zellen landet. Doch ob diese Überdosierung immer so gut ist, weiß ich nicht. Besteht ein starker Mangel an Glutathion, ist es bestimmt ratsam, den Spiegel mit liposomalem oder sublingualem Glutathion schnell wieder zu heben, aber danach sollte mit reduziertem Glutathion oder S-Acetyl-Glutathion der Spiegel konstant gehalten werden. Wir empfehlen bei reduziertem Glutathion die Einnahme von 500 mg täglich und bei S-Acetyl-Glutathion maximal 200 mg täglich. 
 Und wie kann man den Glutathionspiegel noch erhöhen? 
 Extrem wichtig für einen gesunden Glutathionspiegel sind Magnesium, Selen und ausreichend Eiweiß. Sehr hilfreich sind dann noch NAC, MSM, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine und Vitamin C. Wir empfehlen da auch auf Nahrungsergänzungen zuzugreifen, da eine ausreichende Versorgung über die Nahrung teils nicht oder nur schwer möglich ist. All diese Nahrungsergänzungen werden wir in späteren Beiträgen noch ausführlich beschreiben. 
 Nahrungsmittel wie Walnüsse, Kartoffeln, Spinat oder Hähnchenbrust enthalten auch Glutathion. Ob diese Nahrungsmittel aber auch den Glutathionspiegel beeinflussen, ist noch nicht geklärt. 
 Ihr seht also: Glutathion ist sehr wichtig und sollte nicht übersehen werden. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-04-19T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Dürfen Kinder Proteinshakes trinken?</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/duerfen-kinder-proteinshakes-trinken</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/duerfen-kinder-proteinshakes-trinken"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wir erklären Euch, wie wir das sehen.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Dürfen Kinder meine Shakes auch schon trinken?? 
 Ganz oft stellen Eltern mir die Frage, ob ihre Kinder die Shakes auch trinken dürfen. Kinder sind neugierig und die meisten Shakes schmecken verdammt gut. Doch viele Eltern sind bei diesem Thema unsicher. Daher möchte ich eine kurze Erklärung dazu abgeben. Bitte immer bedenken: es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung, die ich zwar mit Fakten belegen kann, aber irgendwo da draußen gibt es bestimmt jemanden, der alles ganz anders sieht und somit auch ganz andere Fakten findet. 
 Zuerst einmal schauen wir uns die Zusammensetzung eines guten Wheyproteins an. Ein Konzentrat enthält auf 100g 70-80 g Eiweiß (welches zu 100 % aus Molke besteht), 5-7 g Fett und 6-8 g Kohlenhydrate (in den meisten Fällen ist das der Laktoseanteil). Isolate können sogar einen Proteingehalt von 80-90 g aufweisen und einen Laktose- und Fettgehalt von unter 1 g. Das funktioniert dank einer besonderen Mikrofiltration. Dann enthalten viele Wheyproteine Aromen und Süßstoffe, damit es besser schmeckt. Außerdem noch einen Emulgator, meist Soja- oder Sonnenblumenlecithin und teilweise ein Verdickungsmittel, wie Xanthan, da somit das Wheyprotein etwas cremiger wird, was für viele Menschen deutlich angenehmer ist. Denn wenn Ihr Euer Wheyprotein mit Flüssigkeit mischt, bleibt es so flüssig. Der Vorteil ist, es wird schnell vom Körper aufgenommen. Der Nachteil, es macht nicht satt. Dafür gibt es dann andere Shakes, aber das ist ein anderes Thema. In diesem Beitrag soll es ja um die Frage gehen, ob auch Kinder Wheyprotein trinken dürfen. 
 Dazu schauen wir uns einmal an, woraus die Pre-Nahrung für Säuglinge besteht. Diese enthält nämlich Molkenpulver, und Molke ist Whey, sowie zugesetzte Laktose, Öle (meist Palmfett) und Vitamine und Mineralstoffe. Pre-Nahrung enthält jedoch keine Aromen und Süßstoffe. Pre-Nahrung wird meist mit Wasser gemischt, womit sie der Nährstoffverteilung der Muttermilch sehr nahe kommt. Damit will ich nicht sagen, dass Pre-Nahrung genauso gut wie Muttermilch ist, denn Muttermilch enthält noch viele Botenstoffe sowie besondere Fettsäuren, die Säuglingsnahrung eben nicht enthält. 
 Ihr seht also, dass beide Produkte aus Molke bestehen, wobei die Herstellung eines Molkeneiweißpulvers meist noch etwas aufwändiger ist. Vor allem bei den Isolaten. Nimmt man nun also ein Wheyproteinisolat (deutsch Molkeneiweißisolat), das völlig neutral ist, also ohne Aromen und Süßstoffe, dann hat man ein für Kinder völlig unbedenkliches Produkt. Denn auch der Laktosegehalt ist bei diesem Produkt deutlich niedriger, als bei Pre-Nahrung. Der Nachteil ist definitiv der Geschmack. Denn neutral ist nicht gleich neutral. Aber da kann man dann auch Abhilfe schaffen, indem man das Pulver z. B. in einen Smoothie oder mit Backkakao etc. mischt. Da gibt es für die Kreativen viele Möglichkeiten. 
 Ich finde allerdings auch die Wheyproteine mit Geschmack nicht schlimm. Klar, die enthalten Aroma und Süßstoff, aber eben auch in sehr geringer Menge. Der Hauptanteil besteht aus hochwertigem Eiweiß und Calcium, welches Kinder für die Entwicklung extrem benötigen.&amp;nbsp;Und bevor man sich fragt, ob Kinder Wheyprotein trinken dürfen, sollte man sich fragen, ob sie noch Monte und Kinder Pinguin bekommen. Oder was ist mit der Wurst auf dem Schulbrot? Oder Fast Food, Cola und Chips am Wochenende??? Da denken die meisten Eltern gar nicht drüber nach, schauen auch nicht auf die Zutatenliste. Aber genau das sind die Produkte, die unsere Kinder dick und vor allem krank machen. 
 Klar, wir müssen unsere Kinder schützen, aber dann sollten wir auch an der richtigen Stelle anfangen. Die richtigen Ernährungssünden identifizieren und aussortieren. Und mit gesunden und nährstoffreichen Lebensmitteln ersetzen. Und meiner Meinung nach, ist Wheyprotein ein wirklich toller Ersatz. Vor allem für unsere Frühstücksmuffel-Kinder. Meine Kinder trinken jeden Morgen einen Shake und so habe ich die Gewissheit, dass sie nicht ohne Frühstück das Haus verlassen und eben auch direkt mit Eiweiß, unserem Lebensbaustein, versorgt sind. 
 Ihr seht also: vor Wheyprotein braucht Ihr keine Angst zu haben. Einfach gesagt, ist das nur getrocknete und mikrofiltrierte Milch, die mithilfe von Aromen und Süßstoffen lecker gemacht wurde. Und wer es nicht lecker, sondern nur funktionell braucht, der nimmt neutrales Whey. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-03-14T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Ashwagandha im Überblick</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/ashwagandha-im-ueberblick</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/ashwagandha-im-ueberblick"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Die derzeit beliebtesten Ashwagandha für Euch im Überblick
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Ashwagandha ist das derzeit beliebteste Adaptogen auf dem Markt und die Auswahl ist groß. Doch kennst du die Unterschiede zwischen den einzelnen Extrakten? Wenn nicht, dann lies weiter. 
 Die beliebtesten Extrakte bei Ashwagandha sind derzeit Sensoril, KSM-66 und Shoden. 
 Wer besonders viel Stress hat und/oder Schlafprobleme, der sollte auf Sensoril zurückgreifen. Durch die vielfach enthaltenen Glycowithanolide kann es beruhigen und den Stress reduzieren. 
 KSM-66 ist ein sogenanntes Vollspektrum Ashwagandha, das alle natürlichen Pflanzenstoffe enthält. Somit kann KSM-66 auch die kognitiven Fähigkeiten stark verbessern und soll eine positive Wirkung auf den Testosteronwert haben. 
 Shoden ist ebenfalls ein Vollspektrum Ashwagandha, mit gleicher Wirkung wie KSM-66, hat jedoch eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit, was bedeutet, dass auch kleinere Mengen schon eine sehr gute Wirkung zeigen. Man könnte sagen, dass Ashwagandha Shoden der stärkste Extrakt von den Dreien ist. 
 Die Probanden in den Studien konnten viele Verbesserungen verspüren. Sie konnten sich besser konzentrieren, waren ausgeruhter, hatten einen besseren Schlaf und bessere Laune. Aufgrund der Stressreduzierung haben sich auch die hormonellen Werte der Probanden verbessert. 
 Wenn du also viel Stress hast, nachts nicht ein- oder durchschlafen kannst oder einfach nicht mehr in deine Mitte findest, dann könnte Ashwagandha wirklich was für dich sein. 
 Ich persönlich kombiniere es gern mit Ginseng und Rhodiola rosea, da ich damit die besten Ergebnisse für mich erziele. 
 Mario nimmt Sensoril vor dem Schlafen und KSM-66 oder Shoden nach dem Aufwachen und vor dem Training.&amp;nbsp; 
 Aber das muss jeder für sich ausprobieren. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2023-03-01T00:00:00+01:00</updated>
                    </entry>

    
    
        <entry>
            <title type="text">Warum nimmt man bei einer Radikaldiät so schnell wieder zu?</title>
            <id>https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/warum-nimmt-man-bei-einer-radikaldiaet-so-schnell-wieder-zu</id>
            <link href="https://eiweissdealer24.de/unser-info-blog/warum-nimmt-man-bei-einer-radikaldiaet-so-schnell-wieder-zu"/>
            <summary type="html">
                <![CDATA[
                
                                            Wir erklären Euch die Waffen des Körpers gegen den Fettabbau.
                                        ]]>
            </summary>
            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Der Körper tendiert leider dazu, immer den höchsten Körperfettgehalt zu erreichen, den er mal hatte, indem er überschüssige Energie sorgfältig in den Fettzellen einspeichert und die eingespeicherte Energie nicht sofort wieder freigibt. Unser Körper wehrt sich gegen das Abnehmen. Wenn er merkt, dass wir in kurzer Zeit sehr viel abnehmen oder 10 % des Körpergewichts verlieren, versucht er so schnell wie möglich das Ursprungsgewicht zu erreichen. Doch warum und wie macht unser Körper das? Dazu bedient er sich der Hilfe einiger Hormone und unseres Gehirns. Welche genau das sind, erklären wir Euch nun. 
  Ghrelin.  Das Hungerhormon. Es fördert unseren Appetit und entsteht in der Magenschleimhaut, wenn der Magen leer ist. Das Hormon signalisiert dem Gehirn &quot;Hunger&quot; und unser Magen knurrt. Ist der Magen voll, wird weniger Ghrelin gebildet. Das Problem ist, dass erhöhte Ghrelinwerte auch die Fettverbrennung reduzieren und den Grundumsatz des Körpers senken. Ziel unseres Körpers ist es, den Hunger größer und den Energieverbrauch kleiner zu machen. Auch beim fasten, chronischem Stress oder psychischer Belastung ist der Ghrelinwert oftmals erhöht.&amp;nbsp; Doch auch nach der Diät wird die Ghrelinproduktion oft nicht gedrosselt, selbst wenn der Magen gar nicht leer ist. In Studien hat sich gezeigt, dass der Ghrelinwert auch nach einer Diät um ca. 20 % höher war als vor der Diät. Und das führt dann zu häufigeren Heißhungerattacken. 
  Leptin . Das Sättigungshormon. Es unterdrückt den Hunger und kurbelt den Stoffwechsel an. Leptin wird in den Fettzellen gebildet und soll den Körperfettspiegel konstant halten. Nimmt das Körperfett zu, signalisiert Leptin dem Gehirn, wir sind satt, wodurch wir weniger Hunger haben. Und dank Leptin scannen wir Nahrungsmittel nach dem Fettgehalt. Ein hoher Leptinspiegel sorgt dafür, dass wir fettarme Nahrung wählen. 
 Wenn wir abnehmen, produzieren wir viel weniger Leptin, denn der Körperfettgehalt sinkt und so braucht unser Körper kein Leptin. Und dadurch haben wir ein deutlich schlechteres Sättigungsgefühl. Und Das wiederum sorgt dafür, dass wir mehr Hunger haben. Man denkt nur an Essen. 
 Ist der Körperfettgehalt jedoch erhöht, fehlen die Andockstellen für Leptin und es schwirrt ungenutzt im Körper umher. Dadurch fehlt dann das Sättigungsgefühl. Die Folge: wir sind durch die kleinen Portionen der Diät nicht wirklich satt und haben immer Hunger. 
 Wenig Körperfett: wenig Leptin = kaum Sättigungsgefühl 
 Zu viel Körperfett: genug Leptin, aber fehlende Andockstellen. Somit kann das Leptin nicht genutzt werden = kaum Sättigungsgefühl 
  Peptid YY.  Verwandter von Leptin. Peptid YY unterdrückt den Appetit zwischen den Mahlzeiten und wird im Verdauungstrakt gebildet. In einer Diät produziert der Körper kaum Peptid YY und somit hat man auch dadurch ein schlechteres Sättigungsgefühl. 
  Cortisol. &amp;nbsp;Das Stresshormon. Es sorgt dafür, dass der Blutdruck und Blutzuckerspiegel ansteigt, damit wir schnell angreifen oder flüchten können. Doch das ist fatal, denn meistens haben wir nur noch psychischen Stress und die Energie, die der Körper bereitstellt, benötigen wir gar nicht. Sie wird also wieder eingelagert, überwiegend als viszerales Fett. Außerdem hat Cortisol auch eine hemmende Wirkung auf die Bildung von Testosteron und Östrogen. Während einer Radikaldiät ist der Cortisolspiegel oft sehr hoch und sinkt auch danach oft nicht wirklich ab. Die Erholung kann Jahre dauern. Je nachdem, wie lange der Cortisolspiegel erhöht war. 
  Belohnungssystem und präfrontaler Kortex.  Das Belohnungssystem möchte Lust, Freude und Befriedigung. Das ist der Teil in unserem Gehirn, der uns sagt:“Dieses kleine Eis oder die Scheibe Brot mit Nutella nach der ganzen Arbeit ist nicht so schlimm. Jetzt, wo die Kinder alle schlafen, hast Du Dir das echt verdient. Das bringt Dich nicht um.“ Hätten wir nur das Belohnungssystem, würden wir jedem Impuls nachgeben, ohne darüber nachzudenken. 
 Der präfrontale Kortex ist für das logische und rationale Denken zuständig. Für unsere Planung und Handlungen. Wir wägen also dank dem präfrontalen Kortex ab. „Willst Du diese Scheibe Brot mit Nutella wirklich um diese Uhrzeit noch essen? Der Körper wird den Zucker gar nicht mehr abbauen können. Du wirst dich ärgern und unzufrieden sein.“ Hätte der präfrontale Kortex immer das sagen, wären wir immer nur vernünftig. Ohne Genuss. Die Menschen wären alle depressiv. 
 Das Problem: Nach einer Radikaldiät wird das Belohnungssystem viel aktiver als zuvor. Der präfrontale Kortex allerdings zeigt viel weniger Aktivität. Der Körper hat also Bock auf ungesunde Lebensmittel. Und die vernünftigen Gedanken nehmen ab. Also wieder das Programm des Körpers: möglichst schnell wieder mit fetten und süßen Speisen zuzunehmen. Auch genannt das Post-Diät-Syndrom. 
  Serotonin.  Ein im Gehirn gebildeter Neurotransmitter, der für unsere Stimmung und gute Laune verantwortlich ist. Das Wohlfühl- oder Glückshormon. Zur Bildung von Serotonin im Gehirn benötigen wir Tryptophan. Und diese Aminosäure müssen wir über die Nahrung aufnehmen. Es muss die Blut-Hirn-Schranke überwinden, um zu Serotonin umgewandelt zu werden. Dafür benötigt der Körper erhöhte Insulinwerte, wie das nach einer kohlenhydratreichen Mahlzeit der Fall ist. Kohlenhydrate steigern also die Umwandlung und Freisetzung von Serotonin im Gehirn. Die meisten Diäten sind aber kohlenhydratarm. Und haben dann durch das fehlende Serotonin die meisten Nebenwirkungen. Stimmungsschwankungen, schlechte Laune, seelische Tiefs und Heißhunger auf Kohlenhydrate. Im Winter ist so eine Diät noch schlimmer, da Sonnenlicht die Bildung von Serotonin begünstigt und wir im Winter nur sehr wenig davon haben. Um das auszugleichen, macht uns das Gehirn Lust auf tryptophanhaltiges Essen, z. B. Schokolade. Schokolade enthält viel Tryptophan und nebenbei noch Zucker, wodurch der Insulinspiegel ansteigt und das Tryptophan leichter durch die Blut-Hirn-Schranke kommt und zu Serotonin umgewandelt wird. 
 Problem: Während und nach einer Diät werden Enzyme gebildet, die die Umwandlung zu Serotonin hemmen. Und nun haben wir diese Schokolade gegessen, bilden aber kaum Serotonin. Wir fühlen uns also nicht besser. Und haben weiterhin Heißhunger. 
  Veränderung der Muskelfasern.  Durch Gewichtsreduktion verliert der Körper meist viele Muskeln, da wir die am wenigsten zum Überleben benötigen. Die Organe und das Gehirn sind viel wichtiger für den Körper. Der Körper nimmt sich also die Energie aus den Muskelfasern, wodurch diese sich abbauen. Das wirkt sich schlecht auf unseren Grundumsatz aus. Wir verbrennen also weniger Energie. Und mit jeder Diät verlieren wir oft immer mehr Muskeln. Mit sinkendem Grundumsatz benötigt unser Körper auch immer weniger Nahrung. Wir aber essen nach einer Diät wieder so wie vor der Diät. Auch die Qualität der Muskelfasern verändert sich durch die Diät, was Studien gut zeigen konnten. Es kommt oft zur Transformation der Struktur und der Zusammensetzung der Muskelfasern. Die Muskeln verbrauchen dadurch bei jeder Aktivität bis zu 20-25 % weniger Energie. Wir verbrauchen also nach einer Diät teils deutlich weniger Energie bei unseren Aktivitäten und im Ruhezustand. 
 &amp;nbsp; 
 Das ist der Grund, warum das Kaloriendefizit nicht zu groß sein darf. Die Ernährung sollte eiweißreich sein, aber auch gesunde Kohlenhydrate und Fette enthalten. Ihr dürft Euch nicht die Frage stellen, wie lange Ihr Euch denn so ernähren müsst, denn für einen gesunden und sportlichen Körper, müsst Ihr Euch den Rest Eures Lebens gesund ernähren. Gesund Körperfett zu verlieren, benötigt Zeit. Aber auch Disziplin, eben nicht immer das zu essen, worauf man gerade Hunger oder Appetit hat. Es erfordert das Wissen, wie man ungesunde Lebensmittel gegen Gesunde tauschen kann. Und die Bereitschaft, selbst zu kochen, als immer auf Fast Food zurückzugreifen. Sich gesund zu ernähren, ist am Anfang nicht so einfach, aber es ist möglich und wer diesen Weg für sich gefunden hat, wird mit Gesundheit und Vitalität belohnt. 
                ]]>
            </content>

                            <updated>2022-06-27T00:00:00+02:00</updated>
                    </entry>

    
</feed>
